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22 . 04 . 18

Mark Ritson: Alte Mediengewohnheiten sterben langsam

Worte von: Print Power
Warum ein „unglaublicher Anteil“ an Werbern die große Chance verpasst
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Ein Bericht zur Evaluation von Medien zeigt, wie sehr Werber bei ihrer Einschätzung zur Effektivität verschiedener Kanäle danebenliegen. Das schrieb Medienkommentator Mark Ritson in einer neuen Kolumne der Marketing Week . Der Bericht wurde von Radiocenter, die Organisation für kommerzielles Radio in der UK, und Marketing-Analytik-Spezialist Ebiquity veröffentlicht.

In einer Gegenüberstellung von 10 Plattformen rangieren Zeitungen nachweislich auf Platz 3 und liegen damit vier Plätze vor Sozialen Medien und sieben vor Display-Marketing.

Werber und Agenturen sind jedoch einhellig der Meinung, dass Zeitungen auf einem niedrigen siebten Platz angesiedelt sind.

Das könnte erklären, weshalb es Zenith’s Advertising Expenditure Forecast for March 2018 zufolge kaum Anzeichen dafür gibt, dass die Ausgaben für Online-Medien gekürzt werden sollen, trotz aller Bedenken hinsichtlich der schwachen Sichtbarkeit, unzureichender Markensicherheit und der Betrugsfälle.

40,2 % der Marketingbudgets soll den Prognosen zufolge 2018 ins Online-Marketing fließen. 2017 waren es noch 37,6 %.

Ritson äußert sich Print Power gegenüber dazu wie folgt: „Alte Mediengewohnheiten sterben langsam. Die meisten Umfragen zeigen, dass 50 % bis 60 % der Werbetreibenden klassische Zeitungen überhaupt nicht in Betracht ziehen. Das ist ein unglaublicher Anteil von Werbern, die sich hier einige großartige Chancen entgehen lassen. Es geht nicht darum, dass das klassische Zeitungsmedium das Einzige sein soll, sondern dass es zumindest in Betracht gezogen werden sollte.“

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