Future Summit Print: Print gehört die Zukunft

Submitted by: Sandra Kuechler 09/12/2016

Der Future Summit Print vom 8.12. in München hat es gezeigt: Print hat eine gute Zukunft. 250 Gäste kamen zum Future Summit Print, einer Veranstaltung von Print Power, dem Verband Druck und Medien Bayern sowie der W&V (Werben & Verkaufen) nach München.

Die Teilnehmer waren beeindruckt von der neuen Rolle, die Print bei Marketing-Entscheiden, Werbern und Kreativen einnimmt. Das jährliche Event stand unter dem Motto Innovation - Wirkung - Nachhaltigkeit. Namhafte Referenten aus Unternehmen, Agenturen, Verlagen und führenden Medienhäusern, waren sich in ihren Vorträgen einig: Print ist der neue Mega-Trend. 

Wie Pint dem digitalen Tsunami trotz und wie aus Achtsamkeit eine neue Wertschöpfung entsteht, erklärte Matthias Horx, Gründer des Zukunftsinstituts, in seiner beeindruckenden Key-Note. Matthias Horx: „Jeder Trend hat einen Gegentrend. Am Ende kommen wir wieder zurück zu Papier, denn alles kehrt zurück“. Horx sagte weiter: „Das Internet ist an einem Tipping Point angelangt. Print trägt zum Ausgleich bei“. 

Hannes Ludwig von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Business Media informierte darüber, wie Wachstum über Neugründungen in Print generieret werden kann. Hannes Ludwig: „Print schafft Vertrauen. Print vermittelt Qualität. Print hat einen Wert“. Sein Kredo lautet beim Aufbau neuer Geschäftsfelder der FAZ: Verjüngen. Diversifizieren. Ausschöpfen. „Print wirkt auch in einer digitalen Welt und muss noch stärker als früher komplementär zu anderen Medien wirken“, so sein Fazit.

Professor Miriam Meckel, Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, bewertete den aufkommenden Roboterjournalismus im Interview kritisch: Laut Meckel eigne sich Roboterjournalismus für Zahlen, Finanzen und kleinere Meldungen. Meckel sagte: „Ich glaube es wird immer noch einen Unterschied im Journalismus geben. Ich will es glauben“.  Meckel wolle die gesellschaftliche Relevanzkontrolle nicht Algorithmen überlassen.

Michael Schuld, Leiter Kommunikation der Deutschen Telekom beleuchtete in seinem Vortrag den emotionalen Touch von Print und dessen Rolle im Marketing-Mix der Telekom. Schuld fasste zusammen: „Digitalisierung ist Fluch und Segen zugleich“. 

Zum Thema Innovation präsentierte Lars Gerber, Leiter Marke und Werbung, Bonprix, die Bedeutung des guten alten aber personalisierten Katalogs in der Markenführung aus Sicht einer erfolgreichen Modemarke. Für ihn öffnen sich völlig neue Kundenbindungsmöglichkeiten beim Einsatz von Katalogen und personalisierten Broschüren für seine Kunden.

Ein weiteres Highlight des Future Summits Print 2016 war der Vortrag von Dr. Stefanie Eichiner, UPM. Die Forstwirtin und gelernte Försterin überzeugte das Publikum durch Authentizität, Hintergrundwissen und vielen Fakten zum Thema Nachhaltigkeit von Papier. Dr. Eichiner: „Das Lesen von Nachrichten auf Papier kann umweltfreundlicher sein, als auf elektronischen Geräten“. 

Data-driven Print im E-Commerce bei Paketbeilagen ist laut Dominik Romer ein weiterer innovativer Trend.

Der Gehirnforscher Kai Markus Müller von The Neuromarketing Labs erzählte dem staunenden Publikum, wie man aus Druck ein Erlebnis fürs Gehirn macht. 

Ihm schlossen sich in einer spannenden Diskussionsrunde  Dr. Lothar Weissenberger, Deka-Gruppe und Arne Wolter von Gruner & Jahr an. Beide gaben wichtige Tipps, wie der Lead in der Innovation gelingt und fanden heraus, was erfolgreiche Kampagnen ausmacht. 
Kreativ und innovativ mit Print war das Thema von Matthias Spätgens, Scholz & Friends. Er veranschaulichte am Beispiel mehrerer erfolgreicher Print-Kampagnen (FAZ, Lange & Söhne, Mercedes Benz, VW, Stihl) wo und wie Print wirkt - wenn es innovativ und kreativ ist. 

Tweet-Rekord

Unsere Tweets von #futuresummitprint16 haben übrigens gestern 131.084 Accounts erreicht und wurden insgesamt 183.443 mal angesehen. Auch das ist ein neuer Twitter-Rekord des PrintPowerDE-Accounts. Wir sagen dankeschön - lassen Sie uns weiter zwitschern...